"Schäferhunde und Welpen vom Altenburger Land" und "Schäferhunde vom Altenburger Rudel"
"Schäferhunde und Welpen vom Altenburger Land" und "Schäferhunde vom Altenburger Rudel"

Man sieht sie weniger, aber es gibt sie noch,

 

Schäfer und ihre Hunde.

 

Die besten Schäferhunde des SV dürfen sich auch der breiten Öffentlichkeit und Ihren Berufskollegen zeigen, beim Bundesleistungshüten der Deutschen Schäferhunde.

 

Da mich die begleitenden Freunde immer fragen, was der Hund gerade macht und auch die anderen Besucher es nicht wissen, hier ein paar Erklärungen.

 

Der Austrieb und die Hunde

Der Austieb der Schafe erfolgt heutzutage meistens aus einem Elektropferch. Früher haben wir mit Holzhorden als Pferch gearbeitet, das war aufwendig.

Nachdem der Schäfer diesen Elektropferch geöffnet hat, müssen sich die Hunde an der Öffnung links und rechts postieren und die Schafe passieren lassen.

 

Und da die lieben Schafe nicht immer aus ihrem Gatter wollen, musste der Halben-Hund, so heißt der Hauptarbeiter bei den zwei Hunden, einen Sprung in den Pferch machen und die Schafe langsam heraus drücken.

 

Sind die Schafe Richtung Ausgang, hat er sich, ohne die Schafe zu stören, sofort wieder an der Öffnung zu postieren.

Und ein halber Hund ist er natürlich nicht, er bewacht allein die eine Seite der Schafherde beim Fressen und Treiben, also eine Hälfte (Seite) und der Schäfer mit dem Bei-Hund die andere.

 

Der Bei-Hund hat derweil beim Austrieb seine Öffnungsseite nicht zu verlassen. Der Bei-Hund ist meistens nicht so gut wie der Halben-Hund oder wird gerade zum Halben-Hund ausgebildet.

 

Am Ausgang stehen sie übrigens, damit die Schafe sich nicht im Netz verfangen und damit teures Material beschädigen.

 

Wenn die wartenden Hunde, nachdem die Schafe aus dem Pferch sind, von ihrem Schäfer gerufen werden, sollen sie an der Seite der Schafherde vorbei laufen, an welcher sie am Austrieb standen. Hund links, links an der Herde zum Schäfer, Hund rechts gestanden, rechts an der Herde vorbei zum Schäfer

Der Austrieb/Bundesleistungshüten 2010 in Rochlitz. Bilderrechte bei Claudia Löffler

Treiben zum Gehüt, Ecken stehen, Furche

Auf den Wanderwegen zu den Futterflächen der Schafe gibt es viele Ecken und Kurven in den Wegen. Dort muss sich der Hund genau in die Ecke der Wege stellen, damit die Schafe schön auf dem Weg bleiben und nicht über die Wiesen oder Felder abkürzen. Diese gehören nämlich nicht immer dem Schäfer sondern den Bauern und diese wären wiederum sauer, wenn die Schafe den Weg verlassen und sich über deren Anbau her machen.

 

Daher müssen die Hunde auch rechts und links beim Umtrieb neben dem Weg in der Ackerfurche laufen, um kein Schaf auf die angrenzenden Kulturen zu lassen. Und sollte keine Furche vorhanden sein, muss der Hund sich eine gedachte suchen und annehmen. Zum Beispiel läuft er dann am Straßenrand oder auf dem Fußweg neben der Straße.

 

Das „Steh“ hat der Hund absolut zu beherrschen. Er muss auf Kommando sofort stehen bleiben, im Notfall korrigierbar sein (besser, sauberer in die „Ecke stellen“) und darf erst auf Kommando, auch wenn es ihm schwerfällt, dem Schäfer und den Schafen nacheilen.

Enges Gehüt und Griff

Das enge Gehüt ist eine sehr kleine Hütefläche. Dieses gefällt den Schafen nicht so gut, vor allen Dingen, wenn die eigene Fressfläche altes Gras ist und daneben schönes Grünes wächst.

 

Man wird es kaum glauben, es gibt auch schlaue Schafe. Ist der Hund woanders, rucki-zucki geht es zum Nachbarn auf das Feld. Kommt der Hund zurück, rucki-zucki wieder in die Herde zurück. Da dieses auf jeder Seite des Feldes einige Schafe machen, läuft sich der Hund tot.

 

Nun darf der Hund dem Schaf auch mal zeigen, wer der Chef ist. Auf Kommando des Schäfers (manchmal tut er es auch ohne) muss der Hund einen Griff zeigen. Griff daher, weil er sich ein Schaf greift.-).

Der Griff sollte in Keule, Nacken oder Rippen erfolgen und wird gelernt. Der Hund würde ungelernt das Schaf lange und fest beissen, das könnte das Schaf schwer verletzen. So zwickt er nur, das reicht und beschädigt das Schaffleisch nicht. Denn irgendwann endet das Schaf beim Fleischer und wer will sein Steak oder Keule mit Zacken.

 

Enges Gehüt/Bundesleistungshüten 2010 in Rochlitz. Bilderrechte bei Claudia Löffler

Straßenverkehr

Oft ziehen die Schäfer über Straßen. Sollte das über eine längere Strecke auf breiten, stark befahrenen Straßen gehen, läuft der Halben-Hund in der Mitte der Fahrbahn und hält die Schafe auf einer Seite der Fahrbahn, damit die Autos ungehindert an den Schafen vorbei kommen. Hat der Hund den Anfang oder das Ende der ziehenden Herde erreicht, dreht er wieder und läuft zurück.

Dabei muss er nach innen drehen, zur Herde, nicht zur Fahrbahn.

Dreht er nach außen, läuft er vielleicht in ein Auto.

Leider nicht alle Fahrer fahren langsam oder andere Fahrer sind so begeistert vom Anblick, das sie den Hund einfach übersehen.

 

Und nun, wenn er nach innen dreht, darf er auch nicht zu nah an die Schafe. Kommt er zu nah, springt das Schaf weg. (Fluchtdistanz)...

meistens auf die Fahrbahn.

 

Klingt kompliziert, ist es auch. Aber gute Schäfer mit ihren Hunden beherrschen das.

 

Sraßenverkehr/Bundesleistungshüten 2010 in Rochlitz. Bilderrechte bei Claudia Löffler

Nach langer Vorarbeit und vielen Tests haben stellen wir nun unseres eigenes Huttefutter her. Danke an alle meine Kunden und für Euer tolles Feedback. Zum Futter auf das Stadtwolf.Logo klicken:

 

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Gerne weiter so!

Liebe Grüße

Mario

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