"Schäferhunde und Welpen vom Altenburger Land" und "Schäferhunde vom Altenburger Rudel"
"Schäferhunde und Welpen vom Altenburger Land" und "Schäferhunde vom Altenburger Rudel"

Brücke

Natürlich geht es bei den Umtrieben der Schafe auch über Brücken.

Hier steht ein Hund rechts und ein Hund links neben der Brücke. Die Schafe sollten nicht an der Brücke vorbei laufen. Läuft eins vorbei, folgen die anderen.

 

Und ist ein Fluss unter der Brücke steht die eine Hälfte der Herde, welche über die Brücke ist, auf der einen Seite und die andere Hälfte, welche vorbei gelaufen ist, auf der anderen Seite. Dann ist es kompliziert, denn die Schafe sind Herdentiere und wollen zueinander und nun ist der Fluss dazwischen.

 

Oder ein Muttertier ist rüber und das Lamm nicht. Die wollen natürlich zueinander und rufen sich wie verrückt.

 

Oder es geht über eine Brücke, unter der eine Straße langführt, dort würde ein Teil der Schafe auf die Straße laufen.

 

Hier muss der Hund auch selbstständig arbeiten und vorbeilaufende Schafe zurückholen, denn der Schäfer läuft vor der Schafen und kann kaum noch eingreifen.

 

Brücke/Bundesleistungshüten 2010 in Rochlitz. Bilderrechte bei Claudia Löffler

Weites Gehüt

Endlich viel Platz zum Fressen.

Sehr schön, die Schafe können auseinander gehen und sich in Ruhe auf der Weide verteilen. Schafe, die eng auf einem Haufen stehen, fressen meistens nicht.

 

Da sie natürlich das Beste wollen (selektiv fressen), ziehen sie langsam vorwärts und suchen sich das Beste aus Gräsern und Pflanzen. Und irgendwann ist auch das weite Gehüt zu Ende.

 

Auch hier bewachen die Hunde die Feldränder zum Nachbarn in den Furchen. Und kommen die Schafe zum Ende des Feldes, wird der Halben-Hund voran gestellt.

 

Er läuft also auf Kommando des Schäfers an der Herde vorbei (ohne die fressenden Tiere zu stören) und positioniert sich auch auf Kommando vor die Herde. Wenn die Schafe dann bei ihm ankommen, „kippt“ er sie wieder in die andere Richtung und sie fressen wieder zurück. Meistens läuft er den Schafen auf Kommando etwas entgegen.

Einzug ins weite Gehüt/Bundesleistungshüten 2010 in Rochlitz. Bilderrechte bei Claudia Löffler

Selbstständigkeit, Trieb, Gehorsam

Allen voran der Trieb. Der Hund sollte den Willen zum Arbeiten haben, er darf nie die Lust verlieren. „Ich will meinen Hund nicht zur Arbeit tragen“ heißt es da unter den Schäfern. Zu heiß, keine Lust, zu kalt, keine Lust, Schäfer hat geschimpft, keine Lust. Das geht nicht.

 

Der Schäfer muss sich immer auf den Arbeitswillen des Hundes verlassen können.

 

Der Gehorsam ist genauso wichtig. Ein Hund ohne Gehorsam kann keine Schafe hüten. Er würde alles machen, aber nicht die Schafe von A nach B bringen. Gehorsam benötigt aber jeder Hund.

 

Besitzer von ungehorsamen Hunden wissen, was ich meine.

Aber hier steht Leben auf dem Spiel.

 

Die Schafe können auf Straßen und Schienen geraten oder würden auf Kulturen fressen, die das Schaf töten könnten. Eine Kleeweide oder Luzerne zum falschen Zeitpunkt als Futter kann fast die ganze Herde töten.

Und auch für den Schaden auf den nicht eigenen Feldern muss der Schäfer aufkommen.

 

Die Selbstständigkeit ergibt sich aus der Arbeit und den Anlagen des Hundes.

Manche Hunde sind einfach richtige Kommandohunde, die machen nichts selber. Ein guter Hund aber lernt aus den Situationen.

Er passt zum Beispiel an der Brücke auf und holt vorbeilaufende Schafe ohne Kommando zur Herde zurück. Oder er hat keine Furche, aber einen Waldrand. Diesen nimmt er nun selbstständig als Furche an.

 

Natürlich ist die Ausbildung eines solchen Hundes schwer, für Hund und Schäfer. Hundeverstand, geeigneter Hund und viel Situationserkennung sind wichtig. Der Schäfer ist hier beim Zeitfaktor anderen Hundebesitzern gegenüber im Vorteil, hütet er seine Schafe noch und koppelt er nicht nur, hat er Zeit zum Ausbilden.

 

Und dann: hat der Hund es einmal gelernt, was gibt es für ihn Schöneres?

Den ganzen Tag mit seinem Herrchen unterwegs. Eine sinnvolle Aufgabe, Auslastung, Selbstständigkeit und Teamarbeit. Einen stolzen Besitzer:

Wie viele Hunde werden davon träumen?

 

Einpferchen/Bundesleistungshüten 2010 in Rochlitz. Bilderrechte bei Claudia Löffler

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Gerne weiter so!

Liebe Grüße

Mario

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